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Digitale und intelligente Wasserlösungen

Nachhaltige Wasserversorgung sicherstellen

Von Stefan Klinger, Area Sales Director Water Utility D-A-CH, Grundfos GmbH, Erkrath · 2021

Es gibt einen logischen Zusammenhang zwischen den Infrastrukturen der Wasserwirtschaft, den dort installierten Pumpen und der für den Netzbetrieb aufzuwendenden Energie. Vor diesem Hintergrund entwickelt Grundfos mit Pumpen, Sensoren und smarten Algorithmen Lösungen, um Verteilungsnetze zu optimieren, eine hohe Energieeffizienz zu erreichen und Wasserverluste zu minimieren.

Intelligentes Druckmanagement reduziert Leckagen und spart Energie

Das Umweltbundesamt (UBA) stellt fest, dass es hierzulande eigentlich keinen Wassermangel gibt: Von den 188 Milliarden m³, die im Durchschnitt jedes Jahr durch Regen und Flüsse ins Land kommen, werden nur knapp 13 % verwendet. Alles gut also? Nein: Es gibt in der Tat auch in Deutschland zunehmend Probleme mit Wasser, weil es häufig nicht dort verfügbar ist, wo es gebraucht wird. Das liegt an einer grundsätzlichen Verschiebung der Wetterlagen: Die Winter werden bei uns tendenziell nasser, die Sommer trockener – das führt zu kollidierenden Interessen von Landwirten, Industrie und Wasserwirtschaft.

Die DDD-Steuerung, die über das GSM-Netzwerk mit Drucksensoren im Netz verbunden ist, ermöglicht die Regelung der Pumpen mithilfe der gespeicherten Messwerte über einen intelligenten, adaptiven Regelalgorithmus.

Aktuell kommt auf die Wasserversorger eine besondere Herausforderung hinzu: Der Corona-Lockdown hat zu einer erheblichen Erhöhung des Wasserverbrauchs geführt - zumindest im Umland von Metropolregionen (dort ist der Verbrauch um bis zu 14 % höher).

Den Spagat zwischen ‚eigentlich ist genug Wasser vorhanden‘ und ‚kollidierende Interessen‘ kann nur ein intelligenterer Umgang mit dieser Ressource lösen. Gefragt ist ein durchdachtes Wassermanagement. Smarten Pumpen kommt hier eine tragende Rolle zu.

Digitale und intelligente Wasserlösungen: Wenn die Pumpe mitdenkt

Eine praxisbewährte Lösung nennt sich ‚Druckmanagement der installierten Netzpumpen‘. Das bedeutet: Der Systemdruck wird stets auf einem optimalen Niveau gehalten. Auf diese Weise wird die Versorgung der Verbraucher sichergestellt, aber gleichzeitig ein unnötig hoher Druck in den Leitungen vermieden. Dadurch kommt es zu weniger Rohrbrüchen, die einen großen Teil der Wasserverluste ausmachen. Zudem werden die Energie-, Betriebs- und Wartungskosten reduziert, was eine enorme finanzielle Einsparung ermöglicht. Nach den Erfahrungen von Grundfos aus rund 100 Druckmanagement-Projekten ergeben sich im Durchschnitt 15 % geringere Leckagen, 25 % Energieeinsparungen und 35 % weniger Rohrschäden.

Nachfragegesteuerte Wasserverteilung

Grundfos hat dazu das Konzept einer nachfragegesteuerte Wasserverteilung entwickelt (DDD, Demand Driven Distribution). Diese Lösung misst den Druck im Netz mithilfe einer Reihe von Drucksensoren, die an kritischen Punkten montiert und mit einer Fernüberwachung verbunden sind. Diese Sensoren übermitteln Daten an die DDD-Steuerung und ermöglichen so eine adaptive Regelung der Pumpstationen – mit dem Ergebnis, dass der Druck im gesamten Netz immer auf einem optimalen Niveau gehalten wird.

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Kontakt

Grundfos GmbH
Schlüterstraße 33
40699 Erkrath
E-Mail: infoservice@grundfos.com
Web: http://www.grundfos.de

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