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E-Mobiltät

„Radikale Transformation gemeinsam angehen“

Von TRATON SE · 2019

Über die Zukunft des City-Transport sprachen wir mit Christian Levin, der die Bereiche F&E, strategische Produktplanung, Produktionsnetzwerk, strategische Allianzen und Einkauf bei TRATON leitet – der Truck- und Bus-Gruppe des Volkswagen-Konzerns.

Die Scania-Studie NXT mit modularem Konzept für Personen- und Gütertransport in Städten

Was bedeutet die „Stadt der Zukunft“ für den Transport?

Städte wachsen weltweit und verwandeln sich in komplexe Systeme und Hot Spots für Logistik und Transport. Unser Arbeits- und Konsumverhalten wie der wachsende Onlinehandel führen zu einem weiter steigenden Aufkommen. Die Folge: Laute, schmutzige und verstopfte Städte. Wenn wir den Kollaps vermeiden wollen, müssen wir dringend erkennen: Was können wir tun, um den Transport neu und nachhaltig zu gestalten? Und zwar wir alle - als Konsumenten, als Industrie und Politik.

Hat die TRATON Gruppe denn Ideen für eine nachhaltigen Transport in der Stadt?

Ich denke da zunächst an die Elektrobusse, die unsere Marken MAN und Scania auf den europäischen Markt bringen und so den ÖPNV nachhaltiger machen. Und an die Hybrid- oder rein elektrischen Fahrzeuge für den Verteilerverkehr, die folgen. Und mit den Digital-Units unserer Gruppe machen wir Transport durch intelligente Vernetzung effizienter. Zum Beispiel durch Eliminierung von Leerfahrten. Und da sprechen wir nur von der nahen Zukunft innerhalb bestehender Geschäftsmodelle. Wenn Automatisierung aber auf ganzer Breite Realität wird, dann kommen wirklich futuristische Änderungen auf unsere Städte der Zukunft zu.

Diese Diskussion wird ja schon seit vielen Jahren geführt. Kann TRATON bei Ihren Ankündigungen denn Wort halten?

Der Übergang zur E-Mobilität wird vor allem von den „Total Costs of Ownership“ bestimmt. Lkw und Busse sind Investitionsgüter und müssen für den Kunden immer wirtschaftlichen Nutzen bieten. Wir reden über eine radikale Transformation, und das im Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, neuer Technologie und entsprechender Infrastruktur.  Sowas erfordert ein offenes Denken, Kreativität, Zeit, Ressourcen und Engagement – bei allen beteiligten Anspruchsgruppen. Bei TRATON sind bereits etwa ein Drittel unserer Ingenieure Software-Entwickler. Doch leider können wir den Wandel nicht alleine meistern. Es tut sich vieles, aber eben noch nicht genug Bewegung überall im System.

Wenn wir elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt bringen, muss eine entsprechende Ladeinfrastruktur genauso schnell da sein. Die Versorger müssen mitziehen, die Kommunen involviert und aktiv werden. In Städten wie Hamburg oder Wiesbaden hat man sich früh an einen Tisch gesetzt und arbeitet zusammen. Andernorts sind wir noch weit entfernt. Das Beste, was wir kurzfristig tun können, ist mit dem Einsatz alternativer Antriebsformen zu beginnen. Der große Change wird mit oder ohne TRATON kommen – aber unser Ziel ist es, den Transport der Zukunft zu prägen. 

Selbstbewusst nach vorn: TRATON Chief Operating Officer Christian Levin

Diese Diskussion wird ja schon seit vielen Jahren geführt. Kann TRATON bei Ihren Ankündigungen denn Wort halten?

Der Übergang zur E-Mobilität wird vor allem von den „Total Costs of Ownership“ bestimmt. Lkw und Busse sind Investitionsgüter und müssen für den Kunden immer wirtschaftlichen Nutzen bieten. Wir reden über eine radikale Transformation, und das im Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit, neuer Technologie und entsprechender Infrastruktur.  Sowas erfordert ein offenes Denken, Kreativität, Zeit, Ressourcen und Engagement – bei allen beteiligten Anspruchsgruppen. Bei TRATON sind bereits etwa ein Drittel unserer Ingenieure Software-Entwickler. Doch leider können wir den Wandel nicht alleine meistern. Es tut sich vieles, aber eben noch nicht genug Bewegung überall im System.

Wenn wir elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt bringen, muss eine entsprechende Ladeinfrastruktur genauso schnell da sein. Die Versorger müssen mitziehen, die Kommunen involviert und aktiv werden. In Städten wie Hamburg oder Wiesbaden hat man sich früh an einen Tisch gesetzt und arbeitet zusammen. Andernorts sind wir noch weit entfernt. Das Beste, was wir kurzfristig tun können, ist mit dem Einsatz alternativer Antriebsformen zu beginnen. Der große Change wird mit oder ohne TRATON kommen – aber unser Ziel ist es, den Transport der Zukunft zu prägen. 

Kontakt

TRATON SE
Dachauer Str. 641
80995 München
E-Mail: info@traton.com
Web: www.traton.com

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