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Schnellladesäulen

Schnellladen für E-Mobile – auch ohne Netz

Von Uniper SE · 2020

Das Uniper-Innovations-Team mit einem Prototyp der Schnellladesäule.

Auch elektrisches Tanken muss einfach und schnell gehen – wie man es kennt. Deshalb gilt für die E-Mobilität: Ohne eine flächendeckende Schnellladeinfrastruktur im öffentlichen Raum wird sie sich nicht durchsetzen. Das Energie­unternehmen Uniper stellt jetzt eine flexible und umweltfreundliche Lösung für B2B-Kunden vor.

Reichweite, Schnelligkeit und Flexibilität sind immer noch die Schwachpunkte der E-Mobilität. Denn Ladevorgänge mit Normalladestationen (AC) dauern meist mehrere Stunden und sind im öffentlichen Raum wenig attraktiv. Gleichzeitig will niemand auf Reichweite verzichten. Das E-Tanken in der Öffentlichkeit ist dadurch für die meisten Nutzer nur eine Notlösung. Hinzu kommen die Herausforderungen für die Anbieter von Tankdiensten: Netzkapazitäten für die Anbindung von Schnellladestationen (DC) sind oft nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar, ein Netzausbau ist nicht an jedem Ort möglich. Weil die Realisierung traditioneller, stationär aufgestellter Ladeinfrastrukturen zudem meist lange dauert, bindet sie viel Kapital und birgt alle Risiken eines größeren Bauprojekts – von den Investitionen in den Netzausbau über die Beschaffung der Hardware bis zur eigentlichen Installation und den Bauarbeiten.

Kein Leitungsanschluss, keine Bauarbeiten nötig

„E-Mobility Solutions by Uniper“ ist eine mobile Infrastructure-as-a-Service-Lösung zum Schnellladen im öffentlichen Raum, die genau diese Schwachstellen beseitigt. Die E-Tanksäule von Uniper hat die Größe einer Telefonzelle und ist in wenigen Stunden und ohne Bauarbeiten an nahezu jedem Ort vollkommen einsatzbereit – völlig unabhängig vom Stromnetz!

Die Lösung basiert auf mobilen batteriegepufferten Schnellladesäulen, die komplett ohne Netzanschluss funktionieren – ähnlich einer Powerbank für Handys, hier jedoch für E-Fahrzeuge. Die frei aufstellbaren Säulen ermöglichen kurzes, aber intensives Laden an beliebigen Standorten. Die Ladezustände der Schnellladesäulen werden von Uniper ständig digital überwacht. Sind sie leer, werden sie von Uniper zu den nahe gelegenen „Energy Hubs“ transportiert und gegen aufgeladene Einheiten getauscht, sodass keine Service-Brüche entstehen. 

Die „Hubs“ haben noch einen weiteren Clou: Mit dem „smarten“ Wiederaufladen der Einheiten unterstützt Uniper die Stabilität des Stromnetzes, denn die Batterien am „Hub“ werden als Netzpuffer genutzt. Der Strom für die Ladesäulen kommt dabei selbstverständlich aus erneuerbaren Energiequellen – vorzugsweise aus eigenen Uniper-Kraftwerken. Die für 2021 geplante Generation der mobilen Schnellladesäulen wird Energie für mehr als zwanzig E-Fahrzeuge bereitstellen können.

Die Uniper Schnellladesäule für E-Tanken ohne Netzanschluss kann jeder Kunde mit seiner eigenen Marke gestalten; im Bild ein Prototyp.

Der B2B-Kunde bleibt flexibel

„E-Mobility Solutions by Uniper“ kann eine perfekte Ergänzung zu anderen Ladeinfrastruktur-Lösungen sein. Beispiel: Wenn eine Kommune oder ein Unternehmen den Bedarf an Ladeleistung an einem Standort X nicht realistisch einschätzen kann, so kann mit den mobilen Schnellladestationen einfach und schnell getestet werden, ob dort Bedarf besteht. Das schützt vor Fehlinvestitionen. Anderes Szenario: Hat der B2B-Kunde kurzzeitig einen Mehrbedarf an Ladeleistung, ergänzt er einfach für diesen Zeitraum sein vorhandenes Portfolio an Ladesäulen. Reicht die Netzkapazität am gewünschten Standort dauerhaft nicht aus, setzt der Kunde die Uniper-Lösung längerfristig ein. So kann jeder Anbieter von „E-Mobility Solutions by Uniper“-Ladesäulen verschiedene neue Anwendungsfälle flexibel und schnell abdecken – kosteneffizient, umwelt- und kundenfreundlich.

„E-Mobility Solutions by Uniper“ ist im Februar auf der Energiemesse „E-World“ in Essen vorgestellt worden und beim Publikum auf großes Interesse gestoßen. Die Prototypen der Ladesäulen befinden sich aktuell in der Fertigung und gehen in den kommenden Wochen in den Piloteinsatz. Interessant ist das Angebot für B2B-Kunden mit vielfältigen Standortoptionen: zum Beispiel Stadtwerke, Filialbetriebe oder Tankstellenbetreiber. Ende des Jahres sollen die Schnellladesäulen in Serie gehen.

Kontakt

Uniper SE
Holzstraße 6
40221 Düsseldorf
E-Mail: info@uniper.energy
Web: www.uniper.energy

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