Effiziente und nachhaltige Smart Cities

Infrastruktur für intelligente Städte

Von Jens Bartels · 2022

Ein Fahrradfahrer fährt durch eine smart city

Egal, ob intelligente Aufzüge, vernetzte Parkscheinautomaten oder clevere Mülltonnen: Smart Cities zeichnen sich durch Effizienz und Nachhaltigkeit aus. Die Lösungen schaffen ein Plus an Lebensqualität. Voraussetzung dafür sind moderne Technologien wie das 5G-Mobilfunknetz oder leistungsfähige Sensoren im Internet of Things.

Ein intelligentes Parkleitsystem, smarte Lichtanlagen oder schlaue Abfallsysteme: Das Internet of Things (IoT) macht unsere Städte intelligent. Auch im Gebäude ist eine intelligente Vernetzung möglich. Smarte Einsatzmöglichkeiten gibt es bei Hausnotruf und Alarmsystemen, aber auch bei Beleuchtung und Klimatisierung. Viele weitere Bereiche können von einer intelligenten Vernetzung profitieren. Klar ist: Smart Cities sind nachhaltig, ressourcenschonend und bieten eine höhere Lebensqualität.

Großer Zuspruch für effiziente und nachhaltige Smart Cities

Insofern überrascht es nicht, dass die Menschen in Deutschland in digitalen Technologien großes Potenzial für mehr Klimaschutz und Komfort an ihrem Wohnort sehen. Tatsächlich können Digitalisierung und Vernetzung Städte und Gemeinden nachhaltiger machen und ökologische sowie ökonomische Probleme des Klimawandels lösen. Auf diese Weise können Städte aber auch lebenswerter, komfortabler und effizienter werden. Gerade durch Vernetzung können viele Anwendungen in den Bereichen Sicherheit, Gesundheit, Mobilität, Energie, Wasser, Entsorgung und Wohnen Mehrwerte in intelligenten Städten schaffen. Dabei geht es auch darum, aus den vielen Daten, die in Städten entstehen, Nutzen zu ziehen.

Innovative Systeme nutzen

Voraussetzung für eine effektive Umsetzung smarter Lösungen sind innovative Systeme. Unabdingbar dafür ist etwa ein Hochgeschwindigkeitsnetz, in dem tausende Geräte und Sensoren gleichzeitig miteinander vernetzt sind und zuverlässig in Echtzeit miteinander kommunizieren sowie große Datenmengen austauschen können. Grundvoraussetzung für so eine unbegrenzte Konnektivität im IoT-Umfeld ist ein leistungsfähiges Internet mit Höchstgeschwindigkeit und geringer Latenz. 5G macht genau das möglich.

Eine wichtige Rolle in der Smart City spielt auch die Mobilfunk-Technologie Narrowband-IoT (NB-IoT). Dieser Funkstandard ist speziell dafür vorgesehen, Geräte im Internet der Dinge zu vernetzen. Er ermöglicht die schmalbandige Datenübertragung und bietet eine gute Netzabdeckung, benötigt aber auf Endgeräteseite viel weniger Energie als ein Smartphone. So können vernetzte IoT-Geräte schon mit kleinen Batterien problemlos über lange Zeiträume kommunizieren. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zum normalen Mobilfunknetz ist die Funkversorgung bei NB-IoT auch an schwer zugänglichen Orten wie in Kellerräumen möglich. Aus diesem Grund sind diese LPWA-Netze (Low-Power Wide-Area) für viele Smart-City-Anwendungen die Technologie der Wahl.

Quellen:
bitkom: Smart City: Digitales für mehr Nachhaltigkeit und Lebensqualität
Deloitte: Smarte Städte und Regionen: Transformation gestalten
avnet: Smart City Projekte und Technologien

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