Intelligente Technik

Faulpelze und Einbrecher, aufgepasst!

Von Jens Bartels · 2022

Intelligente Technik erhöht die Lebensqualität und steigert den Komfort im eigenen Zuhause: Gut durchdachte Lösungen steuern heutzutage die Beleuchtung, helfen beim Energiesparen oder sorgen für mehr Sicherheit. Immer mehr Bundesbürgerinnen und -bürger greifen auf solche Anwendungen zurück.

Frau schaut auf ein Tablet.
Die Nutzung von Smart-Home-Anwendungen wird immer komfortabler. Foto: iStock / Halfpoint

Smart-Home-Technologien sind gefragt. Mittlerweile haben 43 Prozent aller Bundesbürger mindestens eine Smart-Home-Anwendung in ihren vier Wänden im Einsatz. Dies ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie des Branchenverbandes Bitkom. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort: 2020 nutzten 37 Prozent der Befragten Smart-Home-Anwendungen; im Jahr 2018 waren es erst 26 Prozent. Die meistgenutzten Geräte sind intelligente Lampen und Leuchten, die bereits bei mehr als einem Drittel (36 Prozent) der Befragten im Einsatz sind (2021: 29 Prozent). Bei ihnen lassen sich nicht nur per App Helligkeit oder Lichtfarbe regeln. Viele Modelle können so eingestellt werden, dass sie sich automatisch ausschalten, wenn eine Person den Raum verlässt. So tragen sie zum Energiesparen bei. 

Effizienz steigern

Darüber hinaus nutzt ein Viertel (25 Prozent) der Bundesbürger inzwischen auch smarte Heizkörperthermostate, um die Energieeffizienz in ihrem Zuhause zu steigern und den Verbrauch von Heizenergie zu reduzieren. Smarte Thermostate regeln die Temperatur in der Wohnung abhängig davon, ob gerade gelüftet wird, ob Personen anwesend sind und teilweise sogar unter Berücksichtigung der Wettervorhersage. „Intelligente Heiz- und Kühltechnik lohnt sich dabei nicht nur für Hausbesitzerinnen und -besitzer“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Auch in Mietwohnungen können smarte Thermostate mit wenigen Handgriffen installiert und bei einem Umzug einfach mitgenommen werden.“ Nicht zuletzt ist Sicherheit ein weiteres wichtiges Thema beim Smart Home. Hier sind vor allem eine smarte Video-Überwachung sowie intelligente Alarmanlagen zu nennen.

Digital vernetzen

Im Wesentlichen geht es im Gegensatz zur Digitalisierung von ganzen Gebäuden (Smart Building) bei der Digitalisierung und Vernetzung intelligenter Geräte im Zuhause (Smart Home) also um die Verbesserung des Komforts, um mehr Nachhaltigkeit sowie um den Schutz vor Einbruch durch Kontrolle, Analyse und Steuerung installierter smarter Lösungen. Dabei können von der Unterhaltungselektronik bis hin zur Haustechnik im Smart Home alle Vorgänge automatisiert geregelt und über eine App auf dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden, natürlich auch von unterwegs.

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