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Fokusinterview

„Energieflatrate ist vorstellbar“

Von Bilfinger Efficiency GmbH · 2014

Für Peter Eilers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bilfinger Efficiency GmbH, sind Energieeffizienz und nachhaltig konzipierte Immobilien tragende Säulen künftiger Stadtentwicklungen. Der Umstieg von fossilen auf regenerative Energien eröffnet neue Nutzungs- und Einsparpotenziale. Eine einmalige Gelegenheit, Immobilien und Städte neu zu denken.

Städte erleben zurzeit einen Strukturwandel. Was treibt diesen Wandel an?

Es wird erwartet, dass bis 2050 weltweit zwei Drittel aller Menschen in Städten leben. Die fortschreitende Urbanisierung hat weitreichende Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, Infrastruktur und Umwelt. Der demografische Wandel, die Zunahme von Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich und eine zunehmende Globalisierung sind nur einige von vielen Faktoren, die dazu beitragen, dass sich die traditionelle Stadt-Land-Beziehung neu definiert. 

Was bedeutet das konkret?

Ballungsgebiete haben einen hohen Energieverbrauch, verfügen aber über keine nennenswerten Flächen für erneuerbare Energien. Mit Windkraft- und PV-Anlagen sowie bei der Produktion von Substraten für Biogasanlagen spielen ländliche Regionen eine zentrale Rolle bei der Energieversorgung der Städte. Die bisherige dezentrale Energieversorgung mit konventionellen Kraftwerken zerfällt zunehmend in kleinteilige Anlagen auf der Basis erneuerbarer Energien. Das allein wird allerdings nicht ausreichen. Eine erfolgreiche Energiewende bedingt das Mitwirken der Städte. 

Welche Rolle spielen Städte bei der Energiewende?

In Immobilien steckt ein enormes Potenzial: rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs und damit etwa ein Drittel der gesamten CO2-Emissionen in Deutschland werden durch den Einsatz von Energie in Gebäuden verursacht. Immobilien müssen aktiv in den Energiemarkt eingebunden werden. Konzepte und Technologien sind dafür bereits vorhanden. Bei Neubauten kann man zum Beispiel von Beginn an mit nachhaltigen Lebenszyklus-Konzepten planen, bauen und betreiben. In Bestandsimmobilien gibt es viele hochwirtschaftliche Energieeffizienz-Maßnahmen, die Energieverbräuche signifikant senken. Die Technologien sind auch hier vorhanden. Man muss sie nur einsetzen.

Welche Auswirkungen hat das in Zukunft?

Die zunehmende Digitalisierung und elektronische Vernetzung machen dezentrale Strukturen erst möglich. Mobile Kommunikation und transparentes Energiemonitoring steigern Effizienz und senken Energieverbräuche. Und jede eingesparte Kilowattstunde erhöht den Anteil erneuerbarer Energien. Dank fortschreitender Energieeffizienz und zunehmend wettbewerbsfähigen erneuerbaren Energien ist zum Beispiel in der Zukunft eine Flatrate für Strom keine Utopie mehr. Nur mit umfassenden und aufeinander abgestimmten Energiekonzepten, die eine effiziente Nutzung von Ressourcen berücksichtigen, kommt die Energiewende in Ballungsräumen voran.

Kontakt

Bilfinger Efficiency GmbH
An der Gehespitz 50
63263 Neu-Isenburg
Web: www.efficiency.bilfinger.com

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