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Nachhaltigkeit

Unverzichtbare Klimaschützer: Metalle

Von Metalle pro Klima · 2018

Die Nichteisen(NE)-Metallindustrie nehme sich der Herausforderungen in den Städten der Zukunft an und spiele eine fundamentale Rolle, wenn es um Klimaschutz, Energieeffizienz und Recycling gehe, sagt Roland Leder, Vorsitzender der Initiative Metalle Pro Klima.

Metalle machen sowohl Gebäude, Verkehr und Stromerzeugung als auch Kommunikation klimafreundlicher.

Wie wird die Stadt der Zukunft aussehen?

Ich bin davon überzeugt, dass Klimaschutz in der Stadt der Zukunft eine wichtige Rolle spielen und das Gesicht unserer Städte prägen wird.

Wie können Nichteisen-Metalle den Klimaschutz unterstützen?

Die Eigenschaften von Aluminium, Blei, Kupfer, Zink und anderen NE-Metallen machen sie zu Problemlöser für den Klimaschutz. Denn sie reduzieren CO2 in verschiedenen Sektoren und können ohne Qualitätsverlust immer wieder nachhaltig recycelt werden. Allerdings sind die Recycling-Zyklen lang, weil Metalle, die in Gebäuden verbaut sind, bis zu 200 Jahre genutzt werden.

Wo kommen NE-Metalle in der Stadt der Zukunft zum Einsatz?

Aluminium und Kupfer sind wichtig für die Stromerzeugung und den Stromtransport in die Stadt hinein – und dort wiederum unabdingbar für die Infrastruktur und die Verteilung des Stroms in Gebäude oder in den Verkehr. Elektromobilität benötigt unsere Metalle auch für den Antrieb: je mehr Kupfer in Elektromotoren verbaut ist, desto effizienter laufen sie. Leichtbau aus Aluminium ist ein weiterer Faktor für nachhaltige Mobilität. Darüber hinaus sorgen NE-Metalle in klimafreundlichen Gebäuden für Wärme, Licht, Kommunikation und sind in Fassaden und Fenstern verbaut.

Die Produktion von Metallen benötigt viel Energie. Wie können Sie diesen Aufwand klimaschonend umsetzen?

Unsere Industrie hat viele ihrer Prozesse umgestellt – etwa vom Verbrennen fossiler Energieträger auf Elektrolyse. Die für die Primärproduktion notwendige Energie wird zudem im Metall „gespeichert“, sodass für die Sekundärproduktion – also für die Metallerzeugung aus Schrotten – nur ein Bruchteil der ursprünglichen Energie benötigt wird. In bestimmten Bereichen kommen wir allerdings in einen Zielkonflikt zwischen Ressourcen- und Energieeffizienz. Es wird relativ viel Energie benötigt, um Metalle aus komplexen Produkten wie Smartphones zu trennen.

Mit Blick auf Herstellungs- und Energiekosten – ist die wirtschaftliche Produktion von Metallen in Deutschland möglich?

Noch ja, aber die Zweifel nehmen immer mehr zu, ob wir auch in Zukunft noch mit international wettbewerbsfähigen Strompreisen kalkulieren können. Denn es ist entscheidend für den Klimaschutz, dass wir auch künftig in Deutschland produzieren. Die Alternative wäre, dass wir wichtige Technologien für Elektromobilität und Gebäude importieren – in diesem Fall wäre dem Klima ein Bärendienst erwiesen. Denn hier in Europa haben wir äußerst hohe Klima- und Umweltstandards.

Kontakt

Metalle pro Klima c/o WirtschaftsVereinigung Metalle
Wallstr. 58/59
10179 Berlin
E-Mail: info@metalleproklima.de
Web: https://metalleproklima.de

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